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Fragen & Antworten

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen!

Sie haben noch Fragen? Wir geben Ihnen Antworten auf die häufigsten Fragen. Falls Sie noch immer Klärungsbedarf haben, lassen Sie sich in unserer Praxis beraten oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Bleaching im Zahnzentrum Ahrensfelde
Ist das Einbringen eines Zahnimplantates schmerzhaft?

Antwort: Unter lokaler Schmerzausschaltung (lokale Betäubung) sowie zusätzlich nach Wunsch im Dämmerschlaf (Sedierung), erfolgt der Eingriff komplett schmerzfrei.

Wie lange hält ein Implantat?

Antwort: In Abhängigkeit von allen individuellen Einflussfaktoren ist die Prognose der Implantate heute erstaunlich hoch. Diese sind beispielsweise , wie stark der noch vorhandene Knochen ist, , ob Sie knirschen, wie viele restliche eigene Zähne für die Abstützung noch vorhanden sind, sowie Rauchen oder Parodontits. All diese Faktoren haben eine Wechselwirkung auf die Prognose des oder der Implantate. Nach fünf Jahren befinden sich noch 98 % der gesetzten Implantate in perfekter Funktion Die Lebensdauer der Implantate hängt vor allem auch davon ab, wie perfekt Sie und Ihr Praxisteam eine Nachsorgehygiene (Professionelle Zahnreinigung) durchführen. Das heißt,  Sie selbst haben eine optimale Verweildauer der Implantate durch perfekte Mundhygiene in der Hand.

Wie lange dauert das Einbringen eines Implantates?

Antwort: Die exakte Zeit hängt immer von der Ausgangssituation ab. In der Regel dauert ein Standardeingriff einschließlich Vorbereitung und anschließender Kontrolle etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde. Werden mehrere Implantate gesetzt, verlängert sich die Dauer der OP.

Was kostet ein Implantat?

Antwort: Abhängig von der Ausgangssituation, z. B. Knochenqualität, Anzahl der Implantate die gesetzt werden und von dem geplanten definitiven Zahnersatz, sind die kosten variabel. Knochenaufbauende Maßnahmen (augmentation) erhöhen die Gesamtkosten. Eine verbindliche Aussage kann allerdings ohne eines ausführlichen Befundes inklusive eines röntgenologischen Übersichtsbildes nicht erteilt werden und würde der Beratung durch einen Arzt oder der eines zahntechnischen Labors vorgreifen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Zahnimplantat?

Antwort: Private Krankenkassen übernehmen die Kosten je nach Versicherungsbedingungen, in Einzelfällen die gesamten Kosten. Die gesetzlichen Versicherungen übernehmen einen Zuschuss zum Zahnersatz, entsprechend der festgelegten Fallpauschalen. Ein vorausgehender Kostenvoranschlag ist in jedemfall obligatorisch.

Kann ein Implantat vom Körper abgestoßen werden?

Antwort: Allergischen Reaktionen, bzw. auf diese begründete Abstoßungen, sind nicht bekannt. Gehen Implantate allerdings verloren, geschieht dies in den meisten dokumentierten Fällen während der Einheilungszeit. Zu frühe oder falsche Belastung in dieser Zeit, kritische Knochensituation oder Fehlplanung sowie mangelnde Mundhygiene sind Gründe für einen Implantatverlust. Mit einer Erfolgsquote von bis zu 98 % ist die Implantologie in der modernen Zahnheilkunde ein anerkanntes Therapieverfahren.

Gibt es Alternativen zu Zahnimplantaten?

Antwort: Bekannte Alternativen sind die klassischen Formen des herkömmlichen Zahnersatzes wie Brücken, Kronen auf beschliffenen Zähnen und schleimhautgetragene Prothesen  Das Beschleifen von kariesfreien Zähnen wird insbesondere bei jungen Patienten kritisch gesehen. Um nur einen verloren gegangenen Zahn durch eine konventionelle Brücke zu ersetzen, müssen mindestens zwei gesunde, kariesfreie Zähne beschliffen werden. Die Folge ist ein irreparabler Substanzverlust. Die Lücke in der Zahnreihe wird durch ein Zwischenglied geschlossen. Die Zahnwurzel selbst wird nicht ersetzt. Dem Kieferknochen fehlt der von der Wurzel übertragene Kaudruck. Diese natürliche Belastung stimuliert den Knochen normalerweise zur Regenerierung. Fehlt die Belastung, bildet sich der Knochen im Laufe der Zeit zurück. Implantatgetragene Einzelkronen und Brücken sind mit einem chirurgischen Eingriff verbunden, bieten jedoch eine substanzschonendere Variante.

Rein schleimhautgetragene Prothesen führen aus demselben Grund zu Knochenschwund (Atrophie). Aufgrund des Knochenabbaus muss über einen längeren Zeitraum die Prothese immer wieder korrigiert bzw. unterfüttert werden. Die Folge ist oft unbefriedigend sitzender Zahnersatz, der viele Prothesenträger in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt.

Welche Materialien werden bei Zahnimplantaten verwendet?

Antwort: Titan ist seit mehr als 30 Jahren in der dentalen Implantologie das Mittel der Wahl und hat sich als biokompatibles, verträgliches und sicheres Material erwiesen. Allergische Reaktionen sind nicht bekannt. Aufgrund einer besonderen aktiven Implantatoberfläche, lässt sich die Einheilphase der Implantate verkürzen.

Ist eine besondere Ernährung erforderlich?

Antwort: Das Ziel jeder Implantatversorgung ist ein Patient ,der in der Regel wieder fest zubeißen kann. Vorteil: Er kann sich wieder ausgewogen und abwechslungsreich ernähren.

Können auch Diabetiker mit Zahnimplantaten versorgt werden?

Antwort: Ja. Voraussetzung ist allerdings eine enge Zusammenarbeit mit dem Hausarzt. Patienten müssen selbstverständlich vor der Operation richtig eingestellt sein.

Schadet rauchen den Implantaten?

Antwort: Starkes Rauchen kann die langfristige Prognose einer Implantatversorgung gefährden. Insbesondere während der Einheilungphase wird rauchen sehr kritisch gesehen.

Sind mehrere Implantate günstiger?

Antwort: Der Aufwand für Diagnostik und das genutzte Instrumentarium für das Setzen eines oder mehrerer Implantate ist ähnlich. Insofern sind die Kosten für mehrere Implantate günstiger als die Summe entsprechender Einzeleingriffe.

Wie viele Implantate braucht man für die Fixierung einer Prothese?

Antwort: In den meisten Fällen werden vier 4 Implantate beim zahnlosen Kiefer gesetzt. Diese Anzahl entspricht einer anerkannten Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Zahnheilkunde (DGZMK). Auf einer Lösung mit zwei Implantaten lässt sich eine Prothese auch stabilisieren. Eine rein implantatgetragenen Prothese mit höherem Tragekomfort lässt sich jedoch auf vier Implantaten besser realisieren.

Ist eine festsitzende, nicht herausnehmbare Zahnreihe geplant, werden in den meisten Fällen 6 Implantate im Unterkiefer und 8 im Oberkiefer empfohlen. Die genaue Anzahl kann der Zahnarzt erst nach ausführlicher Diagnose vorschlagen.

Wie lange muss das Implantat einheilen, bevor die neuen Zähne fixiert werden können?

Antwort: Dies hängt immer von der Situation des Patienten ab. In der Regel kann mit einer Einheilzeit von acht bis zwölf Wochen gerechnet werden. In besonderen Fällen können Implantate früh, also schon während der Einheilung versorgt bzw. belastet werden.

Braucht man für jeden verlorenen Zahn ein Implantat?

Antwort: Eine prothetische Planung kann auch vorsehen, dass ein Implantat mehrere Zähne trägt. Die Anzahl der Implantate bestimmen Größe der Lücke, Knochenqualität und mögliche Position der Implantate. Das geplante Behandlungskonzept – festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz – entscheidet ebenfalls über die Zahl der Implantate.

Welche Gefahren bestehen bei der Operation?

Antwort: Die anatomischen Strukturen betreffen den Nervverlauf im Unterkiefer und Grenzstrukturen, wie Nasen- und Kieferhöhlen im Oberkiefer. Die Eröffnung und der dichte Verschluss der Nasen- und Oberkieferhöhle durch das Implantat, das nicht in die Höhlen hineinragt, ist ein optimaler biologischer Verschluss. Die Verletzung der Nerven im Unterkiefer kann heute zuverlässig vermieden werden. Dazu dienen exakte Röntgen- und Modelldiagnosen im Vorfeld der Operation und entsprechend in der Operation gewählte Anästhesieverfahren, bzw. röntgenologische Möglichkeiten im Operationseingriff. Die Routine des Operateurs ist ausschlaggebend.

Wie ist das Bissgefühl?

Antwort: Das Bissgefühl auf Zahnimplantatzähnen ist zu dem eigenen, natürlichen Bissgefühl nicht unterschiedlich.

Wie aufwendig oder wie ist Knochenaufbau möglich und ist dies bei jedem Patienten möglich?

Antwort: Knochenaufbau ist bei jedem Patienten möglich, der sich auch für Implantate eignet. Osteoporose ist dabei in der Regel kein Ausschluss. Der Knochenaufbau findet i. d. R. im Vorfeld oder zusammen mit der Implantatsetzung statt. Es kann also ein extra Operationstermin dafür angesetzt werden. Dies hängt von der eigenen Restknochensituation des Patienten ab. Im Vordergrund steht dabei immer die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Eingriffes. Kein Risiko. Der Knochenaufbau muss ca. 5-6 Monate einheilen, bis eine weitere Operation für die Implantatsetzung und die Abdrucknahme für die neue Krone stattfinden kann. Allgemeine Gesundheitskriterien: Für die Implantation eignen sich alle Patienten. Es gibt heute nur noch relative Kontraindikationen. Als absolute Kontraindikation gilt i.d.R. extrem starkes Rauchen bzw. Drogenmissbrauch, Einschränkung des endokrinen hämatopolitischen Systems und drittens Dauermedikation mit Kortikoiden.

Altersgrenzen?

Antwort: Zahnimplantate sollten erst ab einem Alter von ca. 17 – 18 Jahren durchgeführt werden, da dann das Knochenwachstum abgeschlossen ist und die Implantate an den richtigen, endgültigen Ort gesetzt werden. Bzgl. höheren Alters gibt es keine Grenze. Das Einheilen und die Erfolgsprognose der Implantate ist nicht davon abhängig, ob ein Patient 30 Jahre oder 90 Jahre alt ist.

Sind Implantate erneut zu setzen, falls ein Fehlschlag stattfindet?

Antwort: Sollte tatsächlich eine Zahnimplantation nicht funktionieren, so ist nach dem Entfernen eines Implantates eine Ausheilung von 6 Wochen bis 3 Monaten angezeigt. Danach ist i.d.R. in die selbe Position ein neues Implantat zu setzen und die Erfolgsprognose entsprechend hoch. Manchmal kann für ein Problem eine Restentzündung im Knochen, die von dem alten, Zahn übrig blieb, verantwortlich sein. Nachdem diese dann entfernt worden ist, ist die Erfolgsprognose des neu gesetzten Implantates ideal.

Wie sieht die Pflege bei Implantaten aus?

Antwort: Die Zahnpflege ist bei Implantaten nicht anders als bei der natürlichen Bezahnung. Zahnbürste und Interdentalraumbürstchen sind ideal. Außerdem sollten Sie regelmäßig, d.h. alle 3 – 6 Monate zur professionellen Zahnreinigung in Ihrer Praxis vorstellig werden. Dieser Termin von ca. 1 Stunde Dauer ist sinnvoll angelegt und dient der Vorsorge, wie der Kundendienst bei Ihrem Auto.

Wie viele Implantate sind notwendig?

Antwort: Die Anzahl der Implantate richtet sich nach der vom Patienten gewünschten Endversorgung. Primär darf sich der Patient entscheiden, ob er ganz festsitzende Zähne (Porzellanzähne) haben möchte oder ob er einen herausnehmbaren Brückenersatz wählen will. Davon ist die Anzahl der Implantate abhängig. Bei einzelnen Zähnen oder kleineren Lücken ist die Anzahl der Implantate entsprechend geringer.

Wie sieht die Erfolgsprognose und Knochenstruktur im Vergleich Ober- zu Unterkiefer aus?

Antwort: Die Erfolgsprognose ist im Unterkiefer nach wie vor besser als im Oberkiefer. Durch moderne operative Techniken kann die Knochenqualität des Oberkiefers deutlich verbessert und fast an die Qualität des Unterkiefers gebracht werden. Dadurch haben sich die Erfolgsprognosen auf lange Sicht in beiden Kiefern sehr verbessert. Diese operativen Maßnahmen sind durch spezialisiertes Vorgehen entsprechend abgesichert. Bitte bedenken Sie, dass der Kieferknochen der stärkste Knochen des gesamten Körpers ist!

Kann es jeder Zahnarzt?

Antwort: Die einfache Implantation gehört heute und vor allem in den nächsten Jahren in das Spektrum der täglichen Praxis. Dabei gibt es Unterschiede zwischen einfachen Operationen, wenn guter Knochen vorliegt und schwieriger Implantation, bei geringerem Knochenangebot. Bei Knochendefiziten ist es durchaus angebracht, diese operativen Maßnahmen in die Hände eines Spezialisten zu begeben. Dafür arbeiten viele Zahnärzte/Spezialisten in Teams zusammen. Ein Team aus Zahnärzten und Spezialisten arbeitet erfolgreich und routiniert zusammen, um ihren Patienten ein Optimum an Langzeiterfolg geben zu können.